Für Managed Service Provider (MSPs) ist die Frage nach der richtigen Firewall-Strategie zu einer folgenreichen Geschäftsentscheidung geworden. Die Firewalls selbst haben sich dabei gar nicht verändert, dafür aber ihre Verwaltung und ihre Auswirkungen auf den Geschäftskontext.
MSPs betreuen nicht mehr nur ein einzelnes Netzwerk mit einem vorhersehbaren Risikoprofil. Sie sind für Dutzende – manchmal Hunderte – von Kundenumgebungen verantwortlich, die ganz unterschiedliche Anforderungen an Compliance, Verfügbarkeit und Rechenschaftspflicht stellen. In diesem Umfeld hat die Entscheidung für die richtigen Firewalls weitreichende Folgen für Kosten, Servicequalität und Skalierbarkeit.
Und das macht sie zu weit mehr als nur einem einfachen Peripheriegerät. Sie ist das Rückgrat der Dienstleistungen, ein Motor für Transparenz und ein wesentlicher Faktor für die Sicherheit der Kunden.
Und immer häufiger müssen MSPs ihre Firewall-Strategie überdenken.
Der Markt zwingt MSPs in eine neue Phase
Im gesamten Channel beschleunigen mehrere zusammenwirkende Faktoren die Aktualisierungszyklen der Firewalls. Wir befinden uns derzeit in einer Phase, in der Geräte sich ihrem End-of-Life nähern, was Hardware-Upgrades erforderlich macht und die Möglichkeit eröffnet, nach vielen Jahren neue Anbieter zu suchen. Gleichzeitig haben jüngste Sicherheitsvorfälle, die auf große Firewall-Marken abzielten oder mit ihnen in Zusammenhang standen, die Bedenken hinsichtlich Transparenz, vollständige Protokollierung und analytischer Gründlichkeit verstärkt.
Laut Sophos-CEO Joe Levy ist ein Beseitigen von „digitalem Müll“ unerlässlich, um die Resilienz von Unternehmen und gesamten Ökosystemen zu stärken.
Perimeterbezogene Vorfälle haben nur allzu genau gezeigt, wo die Schwachstellen liegen. Wenn Kunden sich erkundigen, ob sie von einem Datenleck betroffen waren und ihr MSP keine klare Antwort geben kann – weil die Protokollierung nicht ausreicht oder es hinter der Firewall an Transparenz fehlt –, wird das Problem plötzlich zu einem ernsthaften Betriebsrisiko.
Dies führt viele MSPs zu demselben Schluss. Wenn ein Wechsel ansteht, sollte man unbedingt prüfen, ob der aktuelle Firewall-Anbieter mit ihrer Arbeitsweise übereinstimmt.
Sophos hat seine Firewall-Strategie an die Arbeitsweise von MSPs angepasst
Sophos verfolgt beim Firewall-Management einen Multi-Tenant-Ansatz. Die Sophos Firewall ist Teil eines umfassenderen, cloudbasierten Sicherheitsökosystems, das für den Betrieb auch in großem Umfang ausgelegt ist. Mit Sophos Central können MSPs die Firewalls sowie Endpoints, E-Mails, XDR und Workspace Protection über eine zentrale Konsole verwalten. Das reduziert die Anzahl der Tools und optimiert die technischen Arbeitsabläufe.
Die Transparenz steigt. Richtlinien und Reporting werden zentralisiert. Techniker können schneller Schnittstellen wechseln und haben so mehr Zeit für die Lösung wichtiger Probleme. Ebenfalls ist Sicherheitstelemetrie integriert, um sicherzustellen, dass die Firewall nicht isoliert arbeitet.
Sophos nutzt Secure-by-Design-Prinzipien als Grundlage für die Absicherung der Firewall-Plattform und die Reduzierung langfristiger Risiken für Unternehmen. Dazu gehören die Abschaffung von Standardpasswörtern, eine stärkere Authentifizierung durch moderne Multi-Faktor-Authentifizierungsoptionen (MFA) und eine erweiterte architektonische Isolierung, um die Wahrscheinlichkeit und die Auswirkungen von Sicherheitslücken zu verringern. Zusammen mit der flächendeckenden automatischen Bereitstellung von Hotfixes und der kontinuierlichen Verbesserung der Update-Workflows tragen diese Maßnahmen dazu bei, dass die Sophos Firewall mit stärkeren Sicherheitsvorgaben und größerer langfristiger Resilienz entwickelt, gewartet und betrieben wird.
Wenn ein Endpoint kompromittiert wird, signalisiert Sophos Synchronized Security der Firewall automatisch, das Gerät zu isolieren. Dadurch wird die laterale Bewegung reduziert, ohne dass menschliches Eingreifen erforderlich ist. Für Teams, die für Dutzende Umgebungen verantwortlich sind, ist ein solcher Automatisierungsgrad unerlässlich.
Für die meisten MSPs ist es an sich nicht schwierig, Geräte auszutauschen – kompliziert wird es nur, wenn viele Geräte gleichzeitig gewechselt werden und sich das auf den Betrieb auswirkt.
MSPs bei der reibungslosen Migration unterstützen
Sophos ist sich bewusst, dass die größte Hürde beim Austausch von Firewalls nicht die Technologie selbst ist, sondern der Wechsel an sich. Ohne die richtige Unterstützung kann die Migration eines heterogenen Kundenstamms zwischen Anbietern zeitaufwändig und komplex sein und die geschäftlichen Vorgänge stören.
Deshalb hat Sophos die Initiative „Firewall Transitions for MSPs: A Practical Path Forward“ entwickelt, die Partnern helfen soll, große, weit verstreute Umgebungen auf sichere Weise zu erneuern.
Das Programm bietet alles, was MSPs benötigen, um Kunden in kürzester Zeit von einer Firewall anderer Anbieter auf Sophos umzustellen. Was früher Tage dauerte, kann heute mit den richtigen Tools und der richtigen Unterstützung in nur wenigen Stunden erledigt werden.
Das Programm umfasst:
- Ein praxisorientiertes On-Demand-Webinar, das den MSPs ein klares Verständnis der Sophos Firewall-Plattform, der verfügbaren Migrations- und Professional-Services-Tools sowie der Möglichkeiten zur Erweiterung ihrer Dienstleistungen und zur Generierung wiederkehrender Einnahmen vermittelt.
- Kostenlose Firewall-Zertifizierung zur Stärkung der technischen Kenntnisse
- Schritt-für-Schritt-Onboarding-Guides
- Wettbewerbsfähige Deskaids für Kundengespräche am Schreibtisch
- Migrationsassistenten für gängige Wettbewerbsplattformen
- Leitfaden zur Fehlerbehebung bei den häufigsten Herausforderungen
- Zugang zu professionellen Dienstleistungen, wenn zusätzliche Unterstützung benötigt wird
Das Ziel des Programms ist einfach: Es gibt den MSPs die Möglichkeit, die Firewalls ihrer Kunden schneller und gut geplant zu modernisieren, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.
Die Firewalls können vollständig über die Cloud konfiguriert werden, bevor sie überhaupt beim Kunden eintreffen. Die Techniker können die Geräte versenden, die sofort nach dem Einschalten betriebsbereit sind. Dieser Zero-Touch-Ansatz ersetzt ehemals zeitaufwändige Aufgaben vor Ort durch einen konsistenten, wiederholbaren Prozess, den MSPs in jeder Kundenumgebung anwenden können.
Ein große Chance
End-of-Life-Zyklen sowie neue Bedrohungen und Kundenerwartungen zwingen MSPs bereits jetzt zu Veränderungen. Aber solche Veränderungen müssen nicht reaktiv sein – sie sind eine Chance, Abläufe zu modernisieren, zu konsolidieren und zu standardisieren.
MSPs benötigen eine Firewall-Plattform, die für mehrere Mandanten, eine zentrale Steuerung und automatisierte Reaktionen ausgelegt ist – und keine, die von einem Single-Enterprise-Modell aus nachträglich angepasst wurde.
Die Firewall ist die Grundlage für ein sicheres, skalierbares und effizientes MSP-Geschäft. Wer das erkennt, kann die Zeit nutzen, um operative Stärke aufzubauen und gleichzeitig seine Kunden zu schützen.
Für MSPs, die bereit sind, diese Zeit zu ihrem Vorteil zu nutzen, ist der nächste Schritt klar. Sehen Sie sich die Kampagne „Firewall Transitions for MSPs: A Practical Path Forward“ an, um sich mit den Tools und Schulungen sowie der verfügbaren Unterstützung bei der Migration vertraut zu machen.
Besuchen Sie die spezielle Firewall-Landing-Page im Sophos Partner-Portal, wo Sie Programmdetails, technische Ressourcen und Enablement-Materialien finden. Wenn Sie noch kein Sophos-Partner sind, erfahren Sie hier mehr über das Sophos MSP-Programm, damit auch Sie ein skalierbares, resilientes Firewall-Angebot entwickeln können.